Kinder und Internet - Social Media Tipps für Eltern

Kinder im Internet Tipps für Eltern

Die Social Media sind begehrt beim Nachwuchs. Daher sollten Eltern ein wenig darauf achten, was die Kinder dort alles tun. Die Internetnutzung sollte ohnehin begleitet sein, sodass die Kinder nicht irgendwelchen Risiken oder Gefahren ausgesetzt sind. Unterschiede gibt es für die jeweiligen Altersstufen. Denn Kinder haben in jedem Alter einen bestimmten Umgang mit dem Thema Internetnutzung. Eine Mögliche Abstufung findet vielleicht von

  • vier bis acht Jahren
  • acht Jahren bis zwölf Jahren und
  • zwölf bis achtzehn Jahren

statt.

Und auch innerhalb dieser Abstufungen finden bereits große Entwicklungssprünge statt. Die Übergänge sind daher fließend und versprechen für die Eltern Möglichkeiten altersgerecht zu intervenieren.

Wie ist Internet für die Kleinsten sinnvoll

Ein erster wichtiger Punkt ist die Zeit, die die kleine Kinder im Internet verbringen. Sie sollten nicht zu lange vor dem PC sitzen und lieber kreativ und aktiv sein. Die Social Media könnten hier als Spaß und Abwechslung dienen. Kinder können gemeinsam mit Eltern kindgerechte Inhalte suchen und ansehen. Auch für die Kleinsten ist ein spezieller Account zu suchen und dieser gezielt auf die liebsten Inhalte des Nachwuchses hin anzupassen. So ist das Risiko gering, dass die Kleinen Dinge sehen, die sie nicht sehen möchten oder nicht sehen sollen. Eine Selektion sollte nach Gewalt, Komplexität oder nach Inhalten für Erwachsene erfolgen. Der PC selbst und auch eine Firewall kann für die Heranwachsenden angepasst werden. Ein eigener Account auf dem PC erleichtert außerdem eine Kontrolle. Die erste Medienkompetenz kann für die Kinder bedeuten, dass sie einen ersten Umgang mit den Medien erlernen. Das Einstellen von Inhalten und Bildern, der Aufbau von Freundeskreisen oder das Spielen von Spielen kann dort stattfinden. Auch interessante Nachrichten können teils selbst gelesen werden.

Zwischen dem Kindes- und Teenageralter

Es gibt eine Übergangsphase, in der die Kinder bereits aktiv die Gesellschaft und die Welt erkunden. Für die Eltern bedeutet dies, dass sie Inhalte dosiert und doch gern schon aktiv vermitteln können. Die Jugend sollte noch nicht alles sehen und von ungewünschten Inhalten ferngehalten werden. Allerdings kann dem Nachwuchs vermittelt werden, dass das Internet Risiken birgt. Eltern sollten unbedingt noch dabei sein oder die Reichweite der Kontakte kontrollieren, damit Kinder nicht mit fremden Internetnutzern in Kontakt treten. Es sollte allein ein Kontakt mit dem Freundeskreis gepflegt werden, aber nicht mit Personen, die einfach so den Kontakt suchen. Ein Account wird für Kinder so eingestellt, dass sie auch eine Zeit für sich dort verbringen. Der zeitliche Rahmen sollten in gewisser Form beschränkt sein. Es ist ratsam, dass Eltern verhindern, dass diese Altersgruppe bereits mit Sex und Gewalt in Kontakt kommt. Daher muss immer noch eine aktive Kontrolle zu bestimmten Zeiten ausgeübt werden. Kinder sollten nicht zu viele Stunden in den Social Media verbringen.

Internet für Jugendliche

Internet für Jugendliche

Die Jugend ist aktiv an einem Geschehen in der Umgebung beteiligt. Junge Menschen gehen Ihren Interessen nach. Daher sollten hier möglichst wenige Verbote vorhanden sein. Eltern sollten nicht mehr zu stark einschränken, aber doch sehr darauf achten, dass der Nachwuchs sich sicher verhält. Teenager sollten lernen, wie sie im Internet Verträge schließen und welche Inhalte sie nicht nutzen dürfen. Risiken müssen erklärt und eingegrenzt werden. Eltern sollten auf entspannte Weise Gespräche mit den Jugendlichen führen und diesen ihre Möglichkeiten und Grenzen zeigen. Auch hier gilt, dass Jugendliche sich dessen bewusst sein sollten, dass ein ungefilterter Kontakt mit Fremden in den Social Media zu einer Gefahr werden kann. Auch sollten junge Menschen nicht unnötig mit Gewalt oder zu stark mit sexuellen Themen konfrontiert werden. Rechtliche Grenzen müssen klar aufgezeigt sein, sodass junge Menschen sich selbstsicher im Internet bewegen. Eltern sollten ruhig ab und an einen Blick darauf werden, was junge Menschen im Internet tun. Gewisse Einschränkungen und Filter sind immer noch sinnvoll.

 

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